Hallo
Wer kennt das nicht. Loks stottern, bleiben stehen und wollen absolut nicht fahren.
Woran liegt es? Verschmutzte Gleise.
Grundsätzlich passiert dass natürlich in Tunnels, auf Brücken oder dem Anlagenteil an dem man ohne sportliche Verrenkungen nicht herankommt.
Die Low Coast Lösung bestand am Anfang in der Beschaffung eines Schienenreinigungswagens
(Bilder folgen).
Unauffällig in einen Güterzug eingestellt verrichteten die unter dem Fahrgestell angebrachten Filze zuverlässig ihre Arbeit.
Kontaktprobleme auf vielbefahren Streckenabschnitten waren auch nach längeren betriebspausen kein Thema mehr.
Schwierigkeiten gab es allerdings auf Abstellgleisen wo es keinen Durchgangsverkehr gibt. Dort sammelt sich der meiste Staub an. Hier stößt der Schienenreinigungswagen an seine Grenzen. Um einen halbwegs befriedigenden Reinigungserfolg zu erzielen muss der Wagen ständig hin und her gefahren werden. Öde und langwierig.
Ich schaute mich also um und informierte mich was der Markt für Lösungen anbot. Letztendlich fiel meine Entscheidung zu Gunsten des Schienenschleifwagens der Firma Lux.
In der Digitalausführung und mit Faulhaberantrieb war dieser nicht gerade billig. Als ich jedoch den Händler ein wenig auf die Tränendrüse drückte gewährte mir dieser auch ein paar Prozente.
Aktiviert wird er über die Licht- und Umschaltfunktion meiner Digitalzentrale.
Unter dem Rahmen befindet sich eine schnell rotierende Ronde welche die Schienenoberkante poliert. Die Drehzahl dieser Ronde ist stets gleich.
Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Wagen auch so umbauen das die komplette Oberleitung gereinigt werden kann. Hier wird lediglich das Gehäuse entfernt und die Ronde nach oben umgelegt.
Ein zusätzliches Gimmick sind drei eingebaute Akkus. Sie werden im Digitalbetrieb ständig über die am Gleis anliegenden Spannung geladen.
Kontaktaussetzer werden so sicher überbrückt.
Den Schleifwagen gibt es in Analog- sowie Digitalausführung. In der Spurweite N ist er ebenfalls erhältlich.


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